Am nächsten Tag starteten wir unsere Wanderung zum Den of Nargun. Jedoch ebenso eine Wanderung durch das wunderschöne Tal des Mitchell Rivers…. Wie ihr seht starteten wir dann doch aufgrund des ausgedehnten Frühstücks in der Mittagssonne mit 3 Stunden Wanderung vor uns zu unserem Ziel. Etwas abgelenkt von der Wunderschönen Landschaft kamen wir dann auch in 3 Stunden erst bei einer Höhle an die schon den ersten Hinweis auf eine geheiligte Stätte gab.

Die traditionellen Landbesitzer sind die Gunais oder Kurnai die stark verfolgt wurden und sehr wiederständig zu Zeit der Besiedlung europäischer Einwanderer waren. Dies hatte eine Reihe von Massakern zur Folge die erst langsam dokumentiert werden. Mehr informationen dazu sind in englisch unter http://en.wikipedia.org/wiki/Gunai zu finden. Insbesondere die Dens des Mitchell River Tales sind geheiligte Orte. Ein Den ist ein Wasserbecken, welches das Wasser eines Gebirgsbaches auffängt und ist in diesem Falle ein heiliger Ort insbesonder der Frauen des Gunai Stammes, welche übrigens matriachalich organisiert waren/sind.

Wenn man neben einem der Den sitzt kann man auch gut nachvollziehen warum sie als ein geheiligter Ort ausgesucht wurden….

Es ist jedoch auch eine Geschichte mit speziell diesem Den verbunden, denn Nargun bezeichnet ein Fabelwesen halb Frau und halb Mensch, welches der Legende Nach in diesem Den lebt. (http://en.wikipedia.org/wiki/Nargun)

Wir waren so gefangen in dieser Welt der Legenden, dass wir etwas zurückeilen mussten um nicht in der Nacht in den Mitchell River zu fallen. Und so sind wir in der Abendsonne zurückgekehrt und haben einen gemütlichen Abend am Lagerfeuer verbracht.