Gestern sammelten wir uns um uns etwas im Finanzdschungel umzusehen, der gerade bebt und schon die ersten Riesen zu Fall brachte.

Unser Auftakt war die Tagesschau: Angela Merkel fordert ein sicheres Finanzsystem, zeigt mit dem Finger auf die USA, und es gab einen überblick über den Vorgänge bevor die Krise so richtig in Deutschland angekommen war.

http://www.tagesschau.de/multimedia/video/video380772_bcId-_ply-internal_res-flash128_vChoice-video380772.html

Nun ist die Krise ja auch in Deutschland und auch hier wurde ein gigantischer Rettungsplan verabschiedet, aber wie kam es denn eigentlich dazu?

Dazu sind wir zur Spiegel Finazkrisen Fotostrecke gegangen um uns das mal genauer anzusehen:

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,583769,00.html

Die Fotostrecker erklärt nun, dass die Krise nun nicht gerade erst in den letzten Wochen aus heiterem Himmel kam, sondern sich schon 1999 in den USA aufbaute. Die Zinsen und kontrollen für Kreditvergaben wurden dort gesenkt und nun konnten auch die ärmsten sich verschulden. Dieses Kartenhaus viel dann zusammen als in den USA die Zinsen für diese Kredite hochgesetzt wurden und nicht mal mehr die Zinsen der Kredite zurückbezahlt werden konnten. Also wurden all die kleinen Hauschen nun Zwangsversteigert, die sich aber auch wiederum niemand leisten konnte zu kaufen. Dies brachte dann die ganzen Institute ins wanken die vorher mit hohem Risiko und hohen Gewinnen ihr Geld verliehen hatten. Das Risiko traf ein, die Banken fielen und haben nun einen Dominoeffekt ausgelöst.

Diese Effekte weltschauten wir uns dann bei der BBC an. Die Weltkarte zeigt, dass die Krise sich schnell verbreitete und ermöglicht die jeweiligen Reaktionen der Staaten zu vergleichen. Die einen verstaatlichten, die anderen strickten Rettungspakete.

http://news.bbc.co.uk/2/hi/business/7654647.stm

Danach ging es zur Financial Times, die manche Weblins zum ersten Mal auf dieser Tour betraten. Die detuschsprachige Financial Times hat dort einen Krisenticker, der einen mit den neuesten Krisenergebnissen auf dem laufenden hält. Wir schauten uns den Ereignisreichen 17ten Oktober an und diskutierten die Managergehälter sowie den totalen Zusammenbruch Islands.

http://www.ftd.de/boersen_maerkte/aktien/marktberichte/:Die-Ereignisse-vom-17-Oktober-Merkel-will-neue-Weltfinanzordnung/427311.html

Island war dann auch unsere nächste Station und wir verschafften uns erst einmal einen Überblick mit der Tagesschauzusammenfassung der Situation.

http://www.tagesschau.de/multimedia/video/video390438.html

Island hat nun gerade ersthafte Probleme nach dem Zusammenbruch ihrer Banken mit einer Verschuldung die 12 mal höher als das gesammte Bruttosozialprodukt beträgt. Wie wir in dem Bericht schon sahen kann die Bevölkerung nun nur noch bis zu einer bestimmten Summe ihr Geld von der Bank abheben.

Die persönlichen Erfahrungen mit der Krise weltweit schauten wir uns bei unserer nächsten Station an:

http://news.bbc.co.uk/2/hi/talking_point/7644574.stm

Auf dieser interaktiven Weltkarte durchstöberten wir die verschiedenen erfahrungsberichte und klickten natnürlich sofort auf Island. Dort herrschte schon Krisennotstand und es wurden Hamsterkäufe getätigt aus Angst, dass die Supermärkte bald keine Waren mehr führen würden.

Insgesamt bringt die Karte auch einen kleinen Eindruck wo und wie die Krise bereits in der Bevölkerung ihre ersten Auswirkungen zeigt. Die farbigen Fähnchen zeigen auch die Art der Auswirkungen an, wie zum Beispiel Jobverlust oder wenn jemand seinen Hausabzahlungen nicht mehr nachkommen konnte.

Als letzte Station schauten wir uns noch einmal um wer denn die Profiteure der Krise sind und blätterten durch die sehr informative Fotostrecke der Financial Times Deutschland:

http://www.ftd.de/boersen_maerkte/aktien/marktberichte/422373.html?bid=426252&p=1&cp=1

Ich freue mich auch schon auf unsere nächste Tour die uns nächsten Sonntag an die Antarktis führt und wir wieder heisse Diskussionen über schmelzendes Eis und den kältesten Kontinent führen können.